Olympus Pen E-P2
Olympus folgt mit der neuen Olympus Pen E-P2 dem Retro-Konzept und liefert den Nachfolger der sehr erfolgreichen Olympus Pen E-P1. Bei der E-P2 steht ebenso das klassische Design im Vordegrund und sticht sofort ins Auge.
Das diese Rechnung aufgeht hat Olympus bei der E-P1 bewiesen, die sich bisher sehr gut verkauft. Mit der neuen Pen E-P2 bringt Olympus das bewährte Konzept des Vorgängers, liefert aber zusätzlich sinnvolle Extras und Verbesserungen. So hat die Pen E-P2 beispielsweise einen elektronischen Sucher der um 90 Grad beweglich ist und über eine Auflösung von 1,44 Mio. Pixel verfügt. Weiterhin bietet die Kamera den sogenannten Accessory Port, der die Möglichkeit bietet Zubehör anzudocken. So kann hier etwa ein Mikrofon angeschlossen werden.
Vorstellung der Olympus Pen E-P2
Weitere interessante Features sind unter anderem die zwei zusätzlichen Software-Filter. Diorama der die Illusionen einer Modellwelt schaffen soll und Cross Process, der mit den Bildfarben spielt. Zudem soll die neue i-Enhance Funktion für sehr stimmige und ausgewogene Farben sorgen. Hierfür bürgt zusätzlich das verbesserte Autofocus Tracking, welches nun auch für Schärfe bei beweglichen Motiven sorgt.
Wie schon bei der Olympus Pen E-P1, zeichent die Olympus Pen E-P2 auch Videos in HD-Qualität mit 1280 x 720 Pixel auf. Zudem kann beim Filmen nun die Belichtung manuell eingestellt werden, was eine deutliche Verbesserung darstellt. Ein weiteres Feature ist die Möglichkeit, die Kamera an einen Fernseher anzuschliessen und beim Betrachten der Bilder als Diashow, die Kamera über die TV-Fernbedienung zu steuern. Auch diese Anwendung wird viele Fans finden.
Bei der Auflösung belässt es Olympus bei der Technik der E-P1. Auch hier sind es 12,3 Megapixel mittels Live-MOS-Sensor. Verarbeitet werden die Daten von einem TruePic-V-Bildprozessor. Der integrierte Bildstabilisator verhindert verwackelte Bilder, was Kosten einspart. Ein zusätzliches Objektiv kann hier ohne Bildstabilisator gekauft werden. Das spart Geld, denn Objektive mit dieser Technik, sind um einiges teurer als ohne Stabilisator. Auf dem 3 Zoll großen Display kann der User alle Infos sofort ablesen und zudem seine Fotos betrachten. Das Display liefert ein sinnvolles Extra. Die integrierte Wasserwaage dient zur Ausrichtung der Kamera.
Fotos speichert die Kamera im bewährten JPEG Format und zudem im RAW Format auf SD- und SDHC-Karten. Beim ISO-Wert liegt Olympus gut im Rennen mit Werten von ISO 100 – ISO 6400. Bei der neuen Olympus Pen E-P2 Systemkamera kommen wie beim Vorgänger auch, Objektive mit Micro-Four-Third Technik zum Einsatz. Hier liefert Olympus im ersten Halbjahr 2010 weitere Objektive. Die Pen E-P2 wird ab Anfang 2010 an die Händler ausgeliefert und steht dann zum Verkauf bereit. Das auch dieses Modell ein voller Erfolg werden wird, steht außer Frage. Hierfür sorgen sowohl die kompakten Abmessungen und die pfiffige Technik als auch das Design im Retro-Look, das an die legändere Olympus Pen erinnert.